Mittwoch, 03 Dezember 2014 14:59

Fortbildung auf dem Pitztal-Gletscher, WSC gut gerüstet für die kommende Saison

„Let‘s fetz“ hieß das diesjährige Motto der zweitägigen Fortbildung des alpinen WSC-Lehrteams. Zehn Instructoren nebst Skischulleiter und Aspiranten sollten unter Beweis stellen, dass sie immer noch fit sind und nach den neuesten technischen Anforderungen fahren und lehren können.

Landesausbilderin Sarah Strecker legte das Motto fest und sie hielt auch, was sie versprach. Nach einer kurzen Einfahrphase ging es dann auch schon ins Eingemachte. Große Radien, kleine Radien, Beherrschen der Geschwindigkeit, Schulung von Kantengefühl und Stand über dem Ski – immer sportlich, immer flott!

DSV-lizenzierte Übungsleiter, Instruktoren und Skilehrer müssen alle zwei Jahre eine Fortbildung absolvieren“, um ihre Lizenz zu verlängern, erklärt Klaus Decker, der Skischulleiter des WSC „Nur dann darf sich der Winterportclub DSV-Skischule nennen“. Das vom Deutschen Skiverband vergebene Qualitätssiegel garantiert einen aktuellen Ausbildungsstand und eine hohe Qualität des Ski- und Snowboard-unterrichts nach den Lehrplänen des DSV.

Bei strahlendem Sonnenschein und eher zu warmen Temperaturen genoss man auf fast 3500m Höhe auf dem Pitztal-Gletscher beste Bedingungen: Die Pisten waren super präpariert und es gab sogar etwas Neuschnee. Und auch wenn die Auffahrt mit der Pitztaler Gletscherbahn ob des Andrangs beschwerlich war, oben auf dem Gletscher verteilten sich die Skibegeisterten auf die drei großen Lifte. Allen voran die neue, sehr moderne Pitz-Panoramabahn, von deren Bergstation aus man einen grandiosen Blick auf Wildspitze und  die umliegende Gletscher- und Bergwelt hat.

Am zweiten Tag sollten die Teilnehmer über ihre Gefühle reden. Wo spürt man wann Druck, wo Spannung in der Muskulatur und wo verändert sich etwas, und bleibt die Körperspannung die ganze Zeit erhalten? Es wurde viel mit Bildern und Vorstellungskraft gearbeitet: ein Duplo überrollt, Pedalo gefahren und Luft in den Skischuh gepumpt. Spielerisch und doch konzentriert wurde so Technik geschult und Körpergefühl vermittelt, paarweise, in Dreiergruppen oder als Formationsfahrten. Doch der Spaß kam nicht zu kurz, immer wieder hieß die Devise „Let’s fetz“ und dann traf man sich erst wieder an der Talstation des Lifts und die Oberschenkel brannten. Gut, dass sich die Muskulatur abends in der Saunalandschaft beim „Hotel Gundolf“ wieder erholen konnte.

Die Skisaison kann kommen! „Wir warten nur noch auf den ersten Schnee. Hoffentlich wird es ein besserer Winter als letztes Jahr“, hofft Klaus Decker, „wir sind jedenfalls gut gerüstet“, und so viel Engagement sollte doch auch Frau Holle freuen – hoffen wir’s! Sobald der erste Schnee fällt, geht es los mit dem  Zwergl-Kurs und dann folgen die Weihnachts-Kinder-Ski-Kursen am Ruhestein – selbstverständlich gibt es auch Snowboard-Kurse.

Die Skifreizeit vom 02. bis 05. Januar nach Flumserberg in der Schweiz ist noch nicht ganz ausgebucht, Interessierte können sich noch anmelden.

Letzte Änderung am Mittwoch, 03 Dezember 2014 15:04