Donnerstag, 11 Januar 2018 18:36

WSC-Familienausfahrt in die Schweiz

Dem Wetter getrotzt und dafür belohnt
Das wurden die rund 25 Teilnehmer an der diesjährigen Familienfreizeit am Flumserberg in der Schweiz.

Das seit Tagen angekündigte Tief Burglind verfehlte nicht seine Wirkung. Orkanartige Böen, Regen, Hagel und schließlich noch ein Gewitter beendeten den ersten Skitag schon nach der Mittagspause.

Da am Morgen die Seilbahn von Unterterzen eben wegen des Sturms nicht lief, musste man mit den Autos hoch ins Skigebiet fahren. Auch die Rückfahrt wäre kein Problem gewesen, hätte da nicht der Sturm etliche Bäume umgeworfen, so dass die Rettungskräfte erst die Straße freiräumen mussten. Also war Geduld angesagt, Kaffee um Kaffee versüßte das Warten und endlich, gegen 15.00 Uhr war die Strecke wieder frei.

Am zweiten Tag sollte es nicht besser werden, zwar war der Sturm weg, aber dafür regnete es Bindfäden bis auf 2.000 Meter. Bis zum Mittagessen hielten die vier Gruppen durch: die Handschuhe konnte man auswringen, die Helme nass, die Hosen durchnässt nur die neuen Skijacken des Lehrteams hielten, was sie versprachen: dicht.
Allmählich sank die Stimmung und App um App wurde bemüht, in der Hoffnung auf eine bessere Wettervorhersage. Was war das eine Freude, als die WSCler am nächsten Morgen mit einem herrlichen Sonnenaufgang geweckt wurden. Man wollte es kaum glauben: Alle Bahnen liefen, es gab dieses Jahr reichlich Schnee, so dass man das herrliche Familienskigebiet in vollen Zügen auskosten konnte.
Ein Erwachsenenskikurs, ein Kinder- und ein Anfängerkurs, komplettiert von einem Snowboardkurs vergaßen fast die Mittagspause und auch am Nachmittag wurde gefahren, bis die Lifte zu machten. Alle Gruppen wurden von ausgebildeten DSV-Trainern und -Instructoren betreut. „Als DSV-Skischule legen wir Wert auf Qualität in der Aus- und Fortbildung, nur so können wir Erfolge garantieren und den Teilnehmern kompetent den nötigen Spaß vermitteln“, erklärt Klaus Decker, der Leiter der Ski- und Snowboardschule.

Ach ja, auch am letzten Tag schien die Sonne und bei herrlichen Bedingungen dachte keiner ans Aufhören und zum Schluss, wurde sozusagen mit der letzten Liftfahrt nochmals die Leist bezwungen. Als es dann aber Schluss war, waren die Teilnehmer erschöpft, aber glücklich und auch „der Churfirst“ lächelte zufrieden in der Abendsonne.
Vom 16.-18.02.2018, am Ende der Faschingsferien, bietet der WSC ein neues Angebot an: St. Anton am Arlberg, eines der größten und bekanntesten Skigebiete der Alpen. Hier sind nur noch wenige Restplätze frei, wobei es eine Warteliste gibt und man sich um weitere Unterkünfte bemüht. Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind über die Homepage www.wintersportclub-sasbachwalden.de erhältlich.

Letzte Änderung am Dienstag, 27 Februar 2018 22:19