Donnerstag, 14 Februar 2008 00:00

Drei tolle Tage mit dem Wintersportclub

Traumwochenende in der französischen Schweiz Das war wahres Kaiserwetter: Drei Tage Sonnenschein, blauer Himmel, weiße Berge und rund 350 Km bestens präparierte Piste – das sind die Zutaten, die ein Skifahrerherz höher schlagen lassen. Nachdem auch in diesem Jahr im heimischen Nordschwarzwald in Sachen Wintersport „nichts ging“, fuhren 54 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freitag Morgen 4.30 Uhr schon mit einigen Erwartungen am Winzerkeller in Sasbachwalden ab in Richtung Verbier im Schweizer Wallis.

Sie sollten nicht enttäuscht werden. Es waren die besten Bedingungen seit Jahren und so saßen sechs Skigruppen, darunter eine Kindergruppe und eine Snowboard-Gruppe mit ihren Ski- und Snowboardlehrern bald in den Gondeln zur Auffahrt auf die Ruinette, dem zentralen Ausgangspunkt der Skikurse, wo man sich täglich auch wieder zur Mittagspause versammelte. „Seid bitte vorsichtig“, mahnte Franz Doll, Leiter der Ausfahrt, als einige voller Ungeduld die Auffahrt zum Mont Fort forderten, der verlockend und einladend, gleichzeitig aber auch herausfordernd in der Morgensonne strahlte, „vor fünf Stunden noch in der Rheinebene und jetzt rauf auf 3300 Meter, da ist der Kreislauf gefordert und die schwarze Buckelabfahrt mit höchstem Steilheitsgrad tut ein Übriges“. Hier sind volle Konzentration und Fahrkönnen notwendig. Aber das wussten natürlich seine erfahrenen Skilehrer, sind sie doch alle DSV-ausgebildet und seit Jahren dabei. „Das ist aber auch ein Ausblick“, schwärmte Andrea, eine der Teilnehmerinnen auf der Aussichtsterrasse des Mont Fort. Und tatsächlich, ein „weißer Riese“ überragte den anderen. Man konnte den Mont Blank sehen, die Spitze vom Monte Rosa und viele weitere Berge, die eingebettet in den Gletschern der schweizer Bergwelt glitzerten. „Wo sind den nun die vier Täler“, wollte Joel wissen, „die man in diesem Skigebiet befahren kann?“ Ob der vielen, vielen Berge und Täler, waren sie leider nicht alle auszumachen, aber das war den Teilnehmern dann schließlich egal, denn letztlich lag jetzt die „schwierigste Schwarze“ vor ihnen. Herzklopfen und ein mulmiges Magenkrummeln bestimmten die Gefühlslage, aber unter der sicheren Führung von Skilehrer Waldemar kamen alle glücklich und wohlbehalten unten an. Als man sich um 16.30 Uhr zur Abfahrt ins Hotel am Bus traf, konnte Martin Bauer, der 1. Vorsitzende des WSC die gute Kunde des Schweizer Wetterdienstes verkünden: das Hoch sollte die nächsten Tage anhalten. Das inzwischen schon bewährte „Le Port d’ Octodure“ bot auch dieses Jahr den bekannt guten Service und der neue Koch servierte die feinsten Menüs – gut, raffiniert und kreativ: da gab es Schweinsohressen und Putengeschnetzelte am Stück oder gab es da einige Übersetzungsschwierigkeiten beim Erstellen der Speisekarte? Egal, was es letztlich war, es schmeckte vorzüglich. Dass man erstklassig untergebracht war, belegte nicht zuletzt eine Fußballmannschaft des FC Sion, die zur gleichen Zeit im Hotel gastierte – eine gute Gelegenheit für die Kinder, sich Autogramme zu besorgen, auch wenn sie nicht alle Spieler mit Namen kannten. Wenn es am schönsten ist, soll man ja bekanntlich aufhören und so empfanden es die Teilnehmer ausnahmslos als „sehr schade“, dass es am Sonntag Nachmittag bei immer noch strahlendem Sonnenschein nach drei tollen Tagen wieder nach Hause gehen sollte - leider. Wie immer ging es im Luxusbus der Firma Kraner sicher und schnell Richtung Heimat und so traf man schon gegen 20.30 Uhr wieder in „Saschwalle“ ein. Und wer schon für das nächste Jahr planen will: Der WSC hat bereits gebucht und zwar vom 27.02. bis 01.03. 2009. Und für alle, die nicht so lange warten wollen, findet am 01.03. noch in dieser Saison eine Tagesfahrt an den Belchen statt – Schnee vorausgesetzt, aber der ist bestellt! Infos und Anmeldungen wie immer bei Klaus Decker, Tel.: 07841/67 96 70.

Letzte Änderung am Dienstag, 16 Oktober 2012 18:01